Der Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. grüßt Sie!
22.
Feb
2012
Aktion mit der Rhein-Lahn Zeitung PDF Drucken E-Mail

 

Die Rhein-Lahn Zeitung wird in den nächsten Wochen mehrere Berichte über Themen, die die Feuerwehren tangieren unter der Rubrik „Ihre Feuerwehr rät“, veröffentlichen. In der Ausgabe vom 22.02.2012 war der erste Bericht geplant. Aus redaktionellen Gründen soll die Reihe nun am 29.02. (immer mittwochs) voraussichtlich starten. Es werden Themen wie Rettungskarte Rauchmelder und Kaminbrände behandelt. In den Berichten wird unter anderem darauf hingewiesen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bei Rückfragen an die örtlichen Feuerwehren oder den Kreisfeuerwehrverband wenden können.

 
13.
Feb
2012
Nachruf PDF Drucken E-Mail

Freiwillige Feuerwehr Pohl - Traurige Nachricht

Gründungsmitglied, langjähriger Wehrführer, Ehrenwehrführer Rudi Bauer ist am Donnerstag, 09.02.2012, im Alter von 68 Jahren, plötzlich und für alle unerwartet
verstorben. Als Gründungsmitglied und in seiner 14jährigen Tätigkeit als Wehrführer, war er maßgeblich beim Aufbau und Entwicklung der Pohler Wehr beteiligt. Aus gesundheitlichen Gründen ist er 1991 als aktiver Kamerad ausgeschieden und übergab sein Amt als Wehrführer an seinen Sohn Uwe Bauer. Aber auch nach seiner Entpflichtung aus dem aktiven Dienst unterstützte er die Kameraden so oft er konnte bei Veranstaltungen, Übungen und Einsätzen. 2006 wurde er für seine langjährigen treuen Dienste zum Ehrenwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Pohl ernannt. Auch im Kreise der Alterskameraden auf Verbandsgemeinde- u. Kreisebene war er ein gern gesehener Gast. Die Freiwillige Feuerwehr Pohl wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
06.
Feb
2012
SPORT UND GESUNDHEIT, AUCH BEI DER FEUERWEHR IM RHEIN-LAHN-KREIS! PDF Drucken E-Mail

Eine gute, fachliche Ausbildung und ein fundiertes Wissen sind bei  Feuerwehrangehörigen die Voraussetzungen für den vielseitigen Dienst  in den Einsatzabteilungen.  Allem voran stehen jedoch die gesundheitlichen Voraussetzungen. Ob diese ein Bewerber für seinen Eintritt in die Feuerwehr mitbringt,  stellen die Ärzte, die für die Feuerwehr arbeiten, zuvor fest. Diese  Mediziner haben sich gezielt mit Einsatzbedingungen bei der Feuerwehr vertraut gemacht, um so ein wirklich fachbezogenes Urteil abgeben zu können.

Natürlich genießt auch im Dienst die Erhaltung der Gesundheit oberste Priorität. Genannt seien hier als Beispiele die persönliche Schutzausrüstung, die unerlässliche Prüfung der Einsatzgeräte auf ihre Sicherheit hin und die Unterweisung der Einsatzkräfte in der Unfallverhütung.
 
Die Erhaltung der Gesundheit, das persönliche Wohlbefinden und die Fitness sorgte offensichtlich in den Reihen der Feuerwehrangehörigen für genügend Gesprächsstoff, so dass sich der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz entschloss, das Referat "Sport und Gesundheit",
einzurichten. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz konnte für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.
 
Im Rhein-Lahn-Kreis sind es die Feuerwehren in Bad Ems, Hahnstätten und Oberneisen, bei denen Sport und Fitness praktiziert wird. Von der Wehr in Bad Ems gingen im letzten Jahr eine Feuerwehrfrau und elf Feuerwehrmänner nach Nassau in ein Fitness-Studio um etwas für ihr körperliches Wohlbefinden und für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit zu tun.
 
Die Atemschutzträger betreiben das "Indoor-Cycling" oder "Spinning". Diese Begriffe stehen für Fahrradfahren in geschlossenen Räumen, auf der Stelle. Die Art des Trainings überzeugte, so dass vom Förderverein der Bad Emser Wehr vier Spinning Rader angeschafft wurden. Der Alterskamerad Hans-Adolf Diel hat sich bereiterklärt, zweimal pro Woche, dienstags und donnerstags, die Leitung des Fitness-Trainings zu übernehmen. Die Feuerwehr Bad Ems stellt den Trainingsraum in der Feuerwache kostenlos zur Verfügung.
 
Ein Dutzend Männer der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen haben sich ganz dem Fußball verschrieben und das schon seit etwa dreißig Jahren.  Sie führen ihr Fußballtraining in eigener Regie durch und waren schon mehrmals Ausrichter von Fußballturnieren des KFV-Rhein-Lahn.  Im Winter verlegen sie die sportlichen Aktivitäten vom Fußballplatz in die Schulsporthalle von Hahnstätten.
 
Bei der Feuerwehr in Hahnstätten reicht das Teilnehmerfeld am Feuerwehrsport von Jugendlichen im Alter von sechzehn bis zum Feuerwehrmann im Alter von sechzig Jahren, darunter auch vier Frauen.
Im Fitness-Programm stehen Lauftraining, Bodengymnastik, verschiedene Ballsportarten das Fahrradfahren im Freien, sowie Schwimmen.
 
Die Betreuung der sporttreibenden Feuerwehrangehörigen in unserem Kreis hat Ralf Heil von der Feuerwehr Hahnstätten übernommen. Er ist Ansprechpartner für Fragen zum Breitensport bei den  Freiwilligen Feuerwehren und hilft auch vor Ort bei der Benutzung von Sporthallen und Schwimmbädern. Er berät bei der Ausrichtung von Sportveranstaltungen und ist berechtigt das Deutsche Feuerwehrfitness-Abzeichen abzunehmen. Ebenfalls kann Ralf Heil in seiner Eigenschaft als
Feuerwehrsport-Coach, auch für die Alterskameraden ein spezielles Fitnessprogramm anbieten, denn im fortgeschrittenen Alter wird es besonders wichtig, etwas für die Erhaltung der Gesundheit und Mobilität zu tun.
 
Grundvoraussetzung aller sportlichen Aktivitäten bei der Feuerwehr ist die Anmeldung bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, trotzdem, dass bereits Versicherungsschutz auf Grund der Mitgliedschaft als Angehöriger der Feuerwehr oder Mitglied des Fördervereins einer Wehr
besteht.
Für jeden Angehörigen der Feuerwehr ist es möglich, die von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz angebotenen Sportseminare kostenlos zu besuchen. Auch finden sich auf der Internetseite der Unfallkasse entsprechende Unterlagen zur Durchführung des Feuerwehrsportes.
 
Bei der Feuerwehr Sport und Fitness zu treiben ist eine gute Gelegenheit für alle Feuerwehrleute, die eine sportliche Betätigung mit Gleichgesinnten suchen, ohne eine Mitgliedschaft in einem Verein eingehen zu müssen.
 
Bernd Bender, KFV-Rhein-Lahn
 
20.
Jan
2012
2911 FEUERWEHRLEUTE AUS DEM RHEIN-LAHN-KREIS PROTESTIERTEN PDF Drucken E-Mail

Gerhard Bingel überreicht der Staatssekrätärin die UnterschriftenlistenVorstandsmitglieder des KFV Rhein-Lahn geben Unterschriften in das Innenministerium 

Die Unterschriftenaktion "Finger weg von der Feuerschutzsteuer!" wurde am 19. Januar mit der Übergabe von 2911 Unterschriften aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis beendet.
 
Ursprünglich war ein Treffen mit Innenminister Roger Lewentz geplant, der jedoch aus wichtigen Gründen verhindert war. Doch an seiner Stelle kam die Staatssekretärin Heike Raab zum Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern des KFV, unter ihnen der Vorsitzende, Gerhard Bingel und seine beiden Stellvertreter Ralf Elenz und Michael Dexheimer.
Für den Landtagsabgeordneten des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler, Angehöriger der SPD-Fraktion und selbst Feuerwehrmann, war es wichtig, bei diesem Treffen anwesend zu sein.
 
Während die Unterschriftenaktion noch lief, ergaben sich eine neue unvorhersehbare Situationen. So ließ die Landesregierung verlauten, dass die geplante Streichung von Geldern aus der Feuerschutzsteuer (bisher zweckgebunden für die Feuerwehren) in Höhe von ca. 6 Millionen Euro für die nächsten 2 Jahre, nahezu aufgefangen werden könne. Dies sei durch geringere Kosten als bisher veranschlagt, beim Ausbau des Digitalfunknetzes der Feuerwehren im Land Rheinland-Pfalz, sowie Mehreinnahmen bei der Feuerschutzsteuer möglich. 
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13.
Jan
2012
KFV erklärt sich zur Feuerschutzsteuer PDF Drucken E-Mail

LFVDie Nachricht aus Mainz kam für den Vorstand des KFV Rhein-Lahn überraschend. An der Feuerschutzsteuer soll nicht gerüttelt werden. Bleibt also die Zweckbindung? Dies würde also bedeuten, auch die plötzlich eingetreten Mehreinnahmen und Ersparnisse müssten voll den Feuerwehren zufließen. Dies lässt die aktuelle Berichterstattung offen.

In einem Telefonat heute Morgen stimmten sich die Vorsitzenden Gerhard Binge, Michael Dexheimer und Ralf Elenz ab. Der plötzliche Geldsegen beim Land verwundert, aber vielmehr stellt man sich die Frage, ob dennoch Geld von der zweckgebundenen Steuer in den allgemeinen Haushalt gehen soll? Wenn das Land bei der Aussage bleibt, alle müssen zum Sparen beitragen, aber durch die Mehreinnahmen können die bisherigen Mittel in die Ausstattung der Feuerwehren fliessen, dann wird wohl der übersteigende Teil künftig zweckentfremdet.

Wie es nun weitergeht bleibt völlig offen. Der LFV war heute Morgen nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, es werde Anfang nächster Woche eine Pressemitteilung geben.

Der KFV hat daher folgende Vorgehensweise geplant. Der Termin mit Innenminister Lewentz am kommenden Donnerstag in Mainz zur Übergabe der Unterschriftenlisten aus dem Rhein-Lahn Kreis wird wahrgenommen. Nach dem Gespräch mit dem Innenminister und weiterer Stellungnahme des LFV wird man entscheiden, ob eine Teilnahme an der geplanten Demo überhaupt noch stattfindet.

 
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