Der Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. grüßt Sie!
20.
Jan
2012
2911 FEUERWEHRLEUTE AUS DEM RHEIN-LAHN-KREIS PROTESTIERTEN PDF Drucken E-Mail

Gerhard Bingel überreicht der Staatssekrätärin die UnterschriftenlistenVorstandsmitglieder des KFV Rhein-Lahn geben Unterschriften in das Innenministerium 

Die Unterschriftenaktion "Finger weg von der Feuerschutzsteuer!" wurde am 19. Januar mit der Übergabe von 2911 Unterschriften aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis beendet.
 
Ursprünglich war ein Treffen mit Innenminister Roger Lewentz geplant, der jedoch aus wichtigen Gründen verhindert war. Doch an seiner Stelle kam die Staatssekretärin Heike Raab zum Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern des KFV, unter ihnen der Vorsitzende, Gerhard Bingel und seine beiden Stellvertreter Ralf Elenz und Michael Dexheimer.
Für den Landtagsabgeordneten des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler, Angehöriger der SPD-Fraktion und selbst Feuerwehrmann, war es wichtig, bei diesem Treffen anwesend zu sein.
 
Während die Unterschriftenaktion noch lief, ergaben sich eine neue unvorhersehbare Situationen. So ließ die Landesregierung verlauten, dass die geplante Streichung von Geldern aus der Feuerschutzsteuer (bisher zweckgebunden für die Feuerwehren) in Höhe von ca. 6 Millionen Euro für die nächsten 2 Jahre, nahezu aufgefangen werden könne. Dies sei durch geringere Kosten als bisher veranschlagt, beim Ausbau des Digitalfunknetzes der Feuerwehren im Land
Rheinland-Pfalz, sowie Mehreinnahmen bei der Feuerschutzsteuer möglich.
 
Im Gespräch mit dem LandtagsabgeordnetenAuch sagte der Landesfeuerwehrverband überraschend die für den 28. Januar geplante große Demonstration von Feuerwehrleuten in Mainz ab. In der Zwischenzeit waren im übrigen Rheinland-Pfalz schon an die 9000 Unterschriften von protestierenden Feuerwehrangehörigen gesammelt worden.
 
In der Gesprächsrunde bekräftigten Staatssekretärin Raab und der Abgeordnete Puchtler, dass mit der Mehrheit von SPD und GRÜNE im Landtag, die Gesetzesvorlage zur Aufhebung der zweckgebundenen Steuer für den Zeitraum von 2 Jahre beschlossen werden wird. Aus Sicht der Politiker ist nur durch ein solidarisches Miteinander die Lösung der finanziellen Probleme im Land möglich und dazu müsse auch von der Feuerwehr ein Beitrag geleistet werden. Die momentane Verschuldung und die Neuverschuldung mache die Teilaufhebung der Zweckbindung nötig.
 
Die Sicherheit der Bürger steht jedoch an vorderster Stelle, so Staatssekretärin Raab.
Frank Puchtler regte an, den bestehenden Investitionsstau bei den Feuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis zu überprüfen, um zu erkennen, wie dieser tatsächlich entstanden sei.
 
Frau Raab ließ die anwesenden Feuerwehrmänner wissen, dass von der Landesregierung etwa 12 Millionen Euro an Geldern jährlich in das  Feuerwehrwesen investiert werden und davon auch Mittel an die  Landesfeuerwehrschule fließen, der Bau von Gerätehäusern unterstützt , die Anschaffung von Einsatzfahrzeugen mitfinanziert wird und auch Projekte des Landesfeuerwehrverbandes gefördert werden.
 
Übergabe durch den geschäftsführenden VorstandDas Zusammentreffen von Politikern und Feuerwehrvertretern fand in ruhiger und sachlicher Atmosphäre statt. Die Regierungsvertreter waren jedoch nicht der Meinung der Feuerwehrkameraden, von denen weiterhin die Zweckbindung der Feuerschutzsteuer gefordert wurde.  Die Verbandsvertreter bleiben bei der Überzeugung, dass die eingesparten Gelder des Digitalfunkausbaues und die Mehreinnahmen der Steuer den Feuerwehren sowieso zustehen.
 
Bleibt zu hoffen, bei einem, in Absprache mit dem Abgeordneten Puchtler geplanten, späteren Gespräch zwischen dem Innenminister und dem KFV, eine Annäherung in der Angelegenheit Feuerschutzsteuer zu erzielen. Zumindest muss es Ziel bleiben, eine befristete Aussetzung zu erzielen.
 
Auf dem Foto: Markus Hansmann, Ralf Elenz, Markus Hies, Gerhard Bingel, Heike Raab (Staatsekrätärin), Frank Puchtler (MdL), Bernd Bender, Michael Dexheimer
 als Gedächtnisstütze ein altes Feuerwehrauto......mit Widmung
  (Text: Bernd Bender, Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V.)
 
 
13.
Jan
2012
KFV erklärt sich zur Feuerschutzsteuer PDF Drucken E-Mail

LFVDie Nachricht aus Mainz kam für den Vorstand des KFV Rhein-Lahn überraschend. An der Feuerschutzsteuer soll nicht gerüttelt werden. Bleibt also die Zweckbindung? Dies würde also bedeuten, auch die plötzlich eingetreten Mehreinnahmen und Ersparnisse müssten voll den Feuerwehren zufließen. Dies lässt die aktuelle Berichterstattung offen.

In einem Telefonat heute Morgen stimmten sich die Vorsitzenden Gerhard Binge, Michael Dexheimer und Ralf Elenz ab. Der plötzliche Geldsegen beim Land verwundert, aber vielmehr stellt man sich die Frage, ob dennoch Geld von der zweckgebundenen Steuer in den allgemeinen Haushalt gehen soll? Wenn das Land bei der Aussage bleibt, alle müssen zum Sparen beitragen, aber durch die Mehreinnahmen können die bisherigen Mittel in die Ausstattung der Feuerwehren fliessen, dann wird wohl der übersteigende Teil künftig zweckentfremdet.

Wie es nun weitergeht bleibt völlig offen. Der LFV war heute Morgen nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, es werde Anfang nächster Woche eine Pressemitteilung geben.

Der KFV hat daher folgende Vorgehensweise geplant. Der Termin mit Innenminister Lewentz am kommenden Donnerstag in Mainz zur Übergabe der Unterschriftenlisten aus dem Rhein-Lahn Kreis wird wahrgenommen. Nach dem Gespräch mit dem Innenminister und weiterer Stellungnahme des LFV wird man entscheiden, ob eine Teilnahme an der geplanten Demo überhaupt noch stattfindet.

 
10.
Jan
2012
Unterschriftenlisten PDF Drucken E-Mail
Nach einem ersten Gespräch zum Thema Feuerschutzsteuer, sollen die Unterschriftenlisten in den nächsten Tagen an den Innenminister übergeben werden. Wer noch Listen vorliegen hat, sollte diese bitte umgehend nun an den Vorstand weiterleiten. Auch online kann man sich noch als Unterstützer eintragen unter: www.lfv-rlp.de
 
03.
Dez
2011
DELEGIERTENVERSAMMLUNG DER JUGENDFEUERWEHREN IM RHEIN-LAHN-KREIS 2011 PDF Drucken E-Mail

Der Vorstand

Jugendfeuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis, eine Gemeinschaft mit Ideen, Potenzial und dem Willen etwas zu bewegen!
 
Immer dann, wenn der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes im Rhein-Lahn-Kreis die Delegierten seiner Feuerwehren zur jährlichen Versammlung einlädt, kommen auch die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehren des Kreises zusammen um zu analysieren, beraten und gestalten.
 
Ihre Arbeit ist von besonderer Wichtigkeit, haben sie sich doch bereiterklärt, Nachwuchs für die Feuerwehren zu gewinnen, die Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren während ihrer Anfangszeit bei der Feuerwehr zu begleiten und erste Ansätze für die Ausbildung zur Feuerwehrfrau/mann spielerisch und zukunftsorientiert zu vermitteln.
 
Die Bedeutung der Jugendfeuerwehr unterstrich auch die Anwesenheit von Landrat Günter Kern während der Delegiertenversammlung. Bei der im Anschluss an die Veranstaltung der Jugendfeuerwehr stattgefundenen Delegiertenversammlung des KFV-Rhein-Lahn hat Landrat Kern in
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29.
Nov
2011
Protestaktion PDF Drucken E-Mail

Rhein-Lahn Zeitung

Die Rhein-Lahn Zeitung berichtet heute über unsere geplanten Aktivitäten betreffend der Feuerschutzsteuer (Bericht durch Anklicken vergrößern). Hierzu möchten wir noch folgende Hinweise geben:

Unterschriftenaktion Auf dieser Homepage findet Ihr unter Service>Download-Archiv das Plakat sowie eine Unterschriftenliste zum Herunterladen. Die Plakate können in Geschäften ausgehängt werden und die Unterschriftenliste dazugelegt werden. Insofern diese in den Orten am "Schwarzen Brett" ausgehängt werden, sollte man einen Aufkleber anbringen mit dem Hinweis, wo man die Unterschriftenliste ergänzen kann. Alle Mitgliedswehren erhalten Anfang Dezember einige Exemplare per Post.

Fotoaktion Nach einigen Nachfragen wollen wir an dieser Stelle noch mal zur Klarstellung beitragen. Die Fotos sollen nicht die einzelnen Aufgabenträger (Stadt, Verbandsgemeinde) anprangern. Daher sollen die Bilder auch keine Rückschlüsse auf die Wehren ermöglichen. Wir wollen mit den Bildern nur Untermauern das die Feuerwehren nicht aus dem Vollen schöpfen und es immer noch Investitionsbedarf besteht. Einsendungen bitte an den KFV per Email. Namen der Absender werden nicht veröffentlicht.

 

 
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